Montag, 18. Juli 2011

Jaffna and the North

Jaffna- a peninsular located on the northern tip of Sri Lanka and the capital of Sri Lanka‘s northern province is said to be very different from the rest of the country. On my last trip of my stay here I got the chance to explore this myself. And I have to say it really is very different for many reasons.
We started the trip from Colombo all the way up North along the western coast passing Puttalam and its salt fields, going through the Vilpattu National Park on dusty red gravel roads and passing the Vanni, which was one of the main war zone‘s during the civil war that ended in 2009. What struck me most were the huge numbers of army camps that were located all over the Vanni, next to the roads and somewhere deep in the bushes. One must think that after the „end“ of the war, people in the North would be able to start a new life without the occupation of the military in their villages. Unfortunately this is not the case. But this topic gives space for a much bigger political discussion on which I don‘t want to comment on here. Another bizarre scenery you notice while traveling through the Vanni are hectares of palm trees where the top got cut of by shelling and red signboards signalizing that the particular area is minded. I‘ve seen these scenes many times on photos and videos but seeing this yourself gives it a whole different meaning.
The roads also brought us through different vegetations ranging from the very fertile southern part to the very dry and infertile northern part were you keep asking yourself how the people manage to live here- there is no water coming from the tap and the soil is too dry to plant vegetables.
The first thing that came to my mind when we reached Jaffna was that it looks more like a big village with many small streets going of to somewhere so that you would easily get lost if you don‘t know the way. The pace of the traffic is much more relaxed and the majority of the people are driving small motorbikes or are going on bikes. Especially using the bike as a daily means of transport is one characteristic of Jaffna where also women use it. I haven‘t seen this a lot in other parts of the country.
On my second day in Jaffna I went on a little trip to explore the town with an old friend of my father who is the owner of the one and only existing pedicab (Ricksha) in Sri Lanka. He took me around town to the old railway station that got completely damaged during the war, to the busy bus stand in the center of town, to the old Jaffna Library that got burned down in the early 80‘s damaging one of the biggest libraries in Asia at that time. The burning of the Jaffna Library is one of many significant events that sparked of the civil war. Next stop was the old Fort that was built by the Portuguese in 1618 and was later also a place for many battles fought between the Sri Lankan Army and the Tamil Tigers. At the moment it is being renovated and made open for visitors.
Going through the streets of Jaffna on a Ricksha attracted a lot of people and in the end local reporters of the BCC wanted to interview the driver and me. They followed us with photo and videocameras for a couple of meters but we managed to escape them.
The third day of my stay was once again a Srilankan public holiday. This gave us the opportunity to go on a trip exploring the peninsular. First we went to Point Pedro which is the northernmost of Sri Lanka and afterwards to some of the Islands which make up Jaffna.
For me this was one of the most interesting trips during the past few month. And adding to the above, Jaffna really is different- the light, the atmosphere and the generosity of the people living there who have lost so much during the civil war but still try to make the best out of their life now, make this a place to be seen. But to really understand the differences one has to go their him-/herself to explore them.


Donnerstag, 26. Mai 2011

Surfer und Safari

Arugam Bay













Tissa water reservoir

Tissa Temple

Peacock at Yala National Park

Elephants at Yala National Park Water Reservoir

Leopard at Yala National Park

Elephant on the road at Yala National Park

Yala National Park

Yala National Park

Crocodile skull



Farmer taking out his cattle

Flower Picking

Panama Beach

Dienstag, 24. Mai 2011

Surfer und Safari

Letzte Woche stand mal wieder ein grosser buddhistischer Feiertag an- Vesak. Es ist ein besonders wichtiger Feiertag, da die Geburt, die Erleuchtung und der Tod Buddhas gefeiert wird. Ueberall im Land werden bunte Papierlaternen und grosse Plakatwaende mit buddhistisches Malereien aufgestellt. Die Laternen sollen das Licht Buddhas symbolisieren. Neben den bunten Lichtern werden auch Freigetraenke und kleine Snacks am Strassenrand verteilt, was oftmals zu einem grossen Verkehrschaos gefuhert hat.
Fuer drei Tage war auch das Buero geschlossen und was gibt es nichts besseres, als dies zu nutzen, um die Insel zu erkunden. Freitagabend nach der Arbeit ging es in einem gemieteten Van und sechs Mann- Hollaender, Belgier, Englaender und Deutsche- los Richtung Arugam Bay. Der Surferort liegt an der Suedostkueste des Landes neben dem Yala Nationalpark. In den Jahren des Kriegs konnte man diese Gegend nur schwer erreichen. Seit dem Ende des Kriegs 2009 wurden die Guesthaeuser wieder aufgebaut und die Strassen saniert, sodass sie jetzt sogar besser sind als in Colombo.
Nach einer achtstuendigen Nachtfahrt sind wir Samstagmorgen um vier Uhr endlich angekommen und standen vor einem kleinen Problem- der Besitzer unserer Unterkunft schlief so tief und fest, dass er unseren Anruf auf seinem Handy nicht gehoert hat. Zum Glueck war die Mauer des Hauses nicht sehr hoch und wir konnten rueber klettern (da sag noch einmal einer, dass eine Mauer vor moeglichen Einbrechern schuetzt). Auch das Schlafproblem konnten wir schnell loesen, da zwei Zimmertueren aufstanden und keine Gaeste dort schliefen. Am naechsten Morgen stellte sich dann auch heraus, dass die Zimmer in denen wir geschlafen haben auch fuer uns gedacht waren.
Die naechsten drei Tage hiess es dann Sonne, Strand und Surfer gucken. Von uns hat sich jedoch keiner auf ein Surfbrett gewagt. Die Wellen waren fuer Anfaenger einfach zu hoch und das Riff in der Bucht zu gefaehrlich. Schwimmen konnte man aber trotzdem, auch wenn uns die Wellen einige Male erwischt haben. Am dritten Tag haben wir einen kleinen Ausflug in die Umgebung gemacht. Zwei von uns auf dem Roller und ich mit zwei anderen Maedels im Tuck Tuck. Es ging also noch weiter runter in den Sueden in ein kleinen Ort Namens Panama. Das Kuestenstueck dort ist bekannt fuer seine grossen weissen Sandduenen und menschenleeren Straende. Es sah dort ganz anders aus, als normalerweise am Meer in Sri Lanka. Mich hat es vielmehr an Frankreich oder auch die Nordseeduenen erinnert. Danach ging es noch etwas landeinwaerts zwischen den Reisfeldern hindurch. Auf der Rueckfahrt nach Arugam Bay durften wir drei sogar das Tuck Tuck fahren. Echt super lustig und wir haben fuer viel Aufsehen gesorgt. Einige der alten Leute waeren fast von ihren Stuehlen gekippt, als sie uns am Steuer gesehen haben.

Am Montagabend ging es dann nach Tissa. Tissa liegt am suedlichen Rand des Yala Nationalpark an einem Wasserreservoir und bietet den perfekten Ausgangspunkt fuer die Safari. Der Weg nach Tissa fuehrte uns auch wieder durch menschenleere Gebiete, an Reisfeldern und Dschungel vorbei. Wir hatten Glueck und haben auf der Fahrt zehn Elefanten gesehen, die direkt neben der bzw. auch auf der Strasse standen. Darunter auch ein Babyelefant. Dies war schon mal ein Vorgeschmack auf die Safari am naechsten Tag.
Unser Guesthouse lag direkt am Wassertank. Von unserem Balkon hatten wir einen super Blick auf den beleuchteten Tempel, der auf der anderen Seite lag.
Am naechsten Morgen ging es dann um 5 Uhr los zum Park. Abgeholt wurden wir in einem Safarijeep von zwei netten Fahrern. Auf dem Weg in den Park konnten wir schon einmal den tollen Sonnenaufgang geniessen.Im Park angekommen hiess es dann Ausschau halten nach Elefefanten, Krokodilen, Voegeln und den Leoparden. Schon nach kurzer Zeit sind wir zwei Elefanten begegnet, die am Wegrand im Gebuesch standen und dann auch nur einige Meter vor unserem Auto die Strasse ueberquert haben, um an einem Teich zu trinken. Es sah wirklich wie hingestellt aus- der Teich mit Seerosenblumen, die Berge im Hintergrund und der trinkende Elefant. Weiter gings in den Park hinein an Rehen, Pfauen, Wasserbueffeln, Krokodilen, Wildschweinen, bunten Voegeln und noch mehr Elefanten vorbei, immer auf der Suche nach den Leoparden. Man muss sagen, dass es unheimlich selten vorkommt, dass Leoparden gesichtet werden, da sie keine Sonne moegen und sich daher meistens irgendwie im Gebuesch oder auf einem Baum verstecken. Wir fuhren also durch den Park und auf einmal sahen wir Jeeps am Strassenrand stehen. Dort musste also irgendein spannendes Tier sein- naemlich ein Leopard, der ca. 30 Meter von uns entfernt in einem Baum schlief. Einfach unglaublich, da wir damit gar nicht gerechnet hatten. Natuerlich sprach es sich schnell herum und nach weiteren 15 Minuten standen wir mit ungefaehr 20 anderen Autos am Strassenrand und beobachteten den Leoparden. Nach einiger Zeit kam er sogar den Baumstamm runter- und wieder hochgeklaettert, sodass man einen noch besseren Eindruck gewinnen konnte. Der Leopard war auf jeden Fall das Highlight das Safari.

Am Mittwoch ging es dann wieder zurueck nach Colombo mit dem Bus. Erst von Tissa an die Suedkueste nach Matara, vorbei an Hambantota, wo zurzeit ein neuer Hafen von den Chinesen gebaut wird. In Matara mussten wir dann in einen anderen Bus umsteigen und es ging noch mal sechs Stunden an der Kueste entlang nach Colombo. Nach acht Stunden Fahrt waren wir Nachmittags dann in Colombo und mussten die Ruhe am Strand und in Tissa leider wieder hinter uns lassen.

Viel Spass beim Anschauen der Bilder! Und zum nachvollziehen unserer Route habe ich die Strecke mal auf einer Landkarte eingezeichnet.




Dienstag, 5. April 2011

Cricket in Sri Lanka


Cricket- Was ist das?, werden sich die meisten wohl fragen. Und diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Es gibt Unmengen von Regeln und verschiedene Längen des Spiels. Es kann ca. 8 Stunden dauern oder auch einmal drei Tage. Die Sportart mit der man es Ansatzweise vergleichen könnte, ist Baseball. Aber selbst mit Baseball kennen sich die meisten Leute nicht aus. Die Aufmerksamkeit ist beim Cricketspiel ist auf ein 20 Meter langes Sandfeld gerichtet, dass Teil des größeren Cricketfeldes ist. Das Spiel findet zwischen zwei Teams statt, dass jeweils aus elf Spielern besteht. Ein Team schlägt (batting) und muss versuchen so viele Punkte wie möglich zu bekommen durch das hin und her Laufen zwischen den Wickets, die an den Enden des Sandfeldes stehen. Die Bälle werden von dem gegnerischen Team geworfen (bowling), dass so, durch bestimmte Wurftechniken, die Chance auf Punkte für das andere Team bestimmen kann. Neben dem bowling übernimmt das Team was nicht battet die Aufgabe des fielding. Das heisst, dass Spieler auf dem Feld verteilt stehen und versuchen müssen, den weggeschlagenen Ball so schnell wie möglich einzufangen, um zu verhindern, dass das gegnerische Team Punkte sammeln kann. Wird der Ball zum Beispiel nicht eingefangen und landet an der Bande des Feldes, so gibt es sofort 4 Punkte. Wird der Ball zum Beispiel auf die Zuschauertribüne oder ganz aus dem Stadion geschlagen, gibt es 6 Punkte. Und so geht es weiter mit den Regeln, die aber hier den Rahmen und das Verständnis sprengen würden.
Zum Glück hatte ich letzte Woche die Gelegenheit mir ein Spiel der Sri Lankanischen Cricketmannschaft anzuschauen und meine Kenntnisse über die Cricketreglen, die gar nicht so schlecht sind wie ich feststellen konnte, zu vertiefen. Sri Lanka hat zusammen mit Indien und Bangladesh in den letzten Wochen die Cricketweltmeisterschaft ausgetragen und stand nun im Halbfinale gegen Neuseeland. Cricket ist in Sri Lanka so populaer wie Fussball in Deutschland, wenn nicht noch viel größer, da es keine andere Nationalsportart gibt. Dementsprechend gross war die Freude darüber, dass Sri Lanka den Einzug ins Halbfinale der WM geschafft hat. Und was gibt es Besseres als Cricket- Neuling mit Sri Lankaner das Spiel anzuschauen. Ich habe mir jedoch „nur“ die letzten vier Stunden anstatt die gesamten 8 Stunden des Spiels angeschaut. Das wäre dann doch etwas zu lang.
Die Stimmung im Stadion war einfach unbeschreiblich. Ein einziges Volksfest. Die Ränge des Stadions waren voll mit Menschen in gelb-blauen Trikots, Fahnen und Gesichtsbemalungen. Trommeln, Trompeten und sogar die berühmt berüchtigten Wuwusela‘s von der Fussball WM aus Südafrika haben nicht gefehlt. Neuseeland Fans waren weit und breit nicht zu sehen. Vereinzelt tauchten ein paar Ausländer auf, die aber auch alle Srilankanischen Trikots trugen. Es wurde gepicknickt und für musikalische Unterhaltung war auch gesorgt. Zwischendurch ertönte immer wieder ohrenbetäubende Musik aus grossen Lautsprechern und jeder stand auf, um zu tanzen. So ist also die Frage beantwortet, wie man so ein langes Spiel überstehen kann. Gegen elf Uhr stand dann auch endlich fest, dass Sri Lanka nach einer sehr spannenden letzten Stunde in das Finale einziehen wird. Dies wurde mit einem grossen Feuerwerk über dem Stadion gefeiert und überall in der Stadt wurden Knaller gezündet.
Cricket war für mich immer etwas langweilig im Fernsehen anzuschauen, aber live im Stadion so ein Spiel zu sehen war einfach eine super Erlebnis. Und man könnte fast sagen, dass die Stimmung im Stadion, die Stimmung im Westfalenstadion in Dortmund bei einem Fussballspiel toppt.

Montag, 14. März 2011

First Impressions

Wahid


Fishermen fishing fresh fish

Wahid, the fisherman at Trinco Beach. He likes to get photographed :D


Small buddhist stupa hidden in a garden near my house